Ich wollte mir ein hochwertigeres Kabel für die Verbindung zwischen DVD-Player und Reciever holen. Ich hab mir von FREITAG ein Audio/Video-Verbindungskabel aus der Home Theatre Serie geholt.
Nun meine Frage: Auf der Verpackung steht, dass dieses Kabel ein Cinch-Kabel ist aber normalerweise benutzt man doch ein koaxiales Kabel um den Player mit dem Reciever zu verbinden ... gibt es nun einen Unterschied zwischen Cinch und Koaxialkabel oder ist beides das gleiche oder wie is das?
Kann es Nachteile bringen, wenn man ein Cinchkabel verwendet und soll ich mich lieber nach einem Koaxialkabel umschauen (soweit ich gesehen habe gabs da gar keine Kabel mit der Bezeichnung koaxial ...)
Danke für eure Hilfe
so long
Isnogood
Anwender
12.08.2001, 20:37
mmm, willst du digital ein und ausgänge verbinden, dann nennt man das coax. .
Aber im Normalfall, bei nicht zu langen Verbindungen locker bis zu einem Meter, reicht die billigste Chinchbeipackstrippe für eine digitale verbindung. Wenn deine digitalverbindung 10 m lang werden soll, dann brauchst du das richtige Coaxkabel für die Digitalübertragung mit den richtigen kennwerten, entweder impedanz von 50 oder 75 Ohm.
Übrigens steht meine Frage von vor Monaten, ob sich bei so Kabeln die Ohm- Angabe pro meter Kabellänge oder auf die gesamtimpedanz des kabels bezieht, immer noch ungeklärt hier im raum..........
Wenn du Verstärker und DVD analog verbinden willst, brauchst du normale Chinchkabel, ein Paar für Stereo.
Da wird auch ein Voodoo-zauber betrieben, es gibt da Kabel für Unsummen.
Ein Bekannter, der sonst Tausende von mark für Komponenten ausgibt (statt Auto) (( und der im Bekanntenkreis (auch Leute, die schon ein paar mark für Hifi übrig haben) genau so belächelt wird hinter vorgehaltener hand, wie hot das neulich beschrieben hat.... )), selbst der meint, daß für analoge Audioübertragung das 5 m Kabel für ca. 25 DM von Monitor (lilafarben) mit Zwischenleitung (für Signalsteuerungsübertragung) aus dem Auto-hifi-bereich völlig in ordnung sei.
Darauf hatte ich mir mal die 5 m besorgt, in kürzere Abschnitte zerschnitten, im Elektronikladen für ein paar mark Gold-chinch-stecker gekauft, ein bißchen gelötet und fertig war mein high-end - Blend-Werk !!
Will heißen, wenn die entsprechenden Besucher da sind, braucht man sich nicht schämen, daß man Beipackstrippen verwendet, die setzt man doch viel besser als Coaxkabel ein, garantierte Signalübertragung.
Wie schon mal gesagt, ich höre schon bestimmte Klangunterschiede, z.B. zwischen besseren DA-Wandlern und billigen, zwischen billigen Analogausgängen und denen meines Sony - DAT's. Oder zwischen bestimmten MP3 Datenraten.
Aber einen Unterschied zwischen Beipackstrippe und besseren Chinchkabeln festzustellen, da tue ich mich schwer, obwohl ich damals (war ich jünger und mein Gehör zugegebenermaßen noch besser) meinte, daß die lila Monitorkabel selbstgebastelt tatsächlich den Klang verbesserten. Auf jeden fall ist das Gewissen beruhigt. Von der Abschirmung und Querschnitten ist dieses lila kabel nämlich wirklich gut, da es für Hifi im Auto (viele Störungen vorhanden, folglich gute Abschirmung erforderlich) und dann noch für 5 Meter quer durchs Auto gedacht war.
Jo und sieht gut aus, lila mit goldbeschichteten Steckern. Da zahlens andere 100 markscheine dafür.
Stefan21
13.08.2001, 17:10
Original geschrieben von Anwender
mmm, willst du digital ein und ausgänge verbinden, dann nennt man das coax. .
Falsch. Coax von coaxial ist ein Leiter der einen Innen und aussenleiter hat. Cinch ist der Steckverbinder. "Billige" Cinchkabel haben an den Stecker einfach zu litzen drangelötet die getrennt zum andren Ende laufen
"Gute" Cinchkabel sind als Coaxkabel ausgeführt, hier dient der äußere Steckerkontakt zur Abschirmung des innenliegenden Signals.
Aber im Normalfall, bei nicht zu langen Verbindungen locker bis zu einem Meter, reicht die billigste Chinchbeipackstrippe für eine digitale verbindung. Wenn deine digitalverbindung 10 m lang werden soll, dann brauchst du das richtige Coaxkabel für die Digitalübertragung mit den richtigen kennwerten, entweder impedanz von 50 oder 75 Ohm.
Übrigens steht meine Frage von vor Monaten, ob sich bei so Kabeln die Ohm- Angabe pro meter Kabellänge oder auf die gesamtimpedanz des kabels bezieht, immer noch ungeklärt hier im raum..........
Es muss natürlich die Gesamtimpedanz des Kabels sein, sonst macht's doch keinen Sinn du Nase ,)
Darauf hatte ich mir mal die 5 m besorgt, in kürzere Abschnitte zerschnitten, im Elektronikladen für ein paar mark Gold-chinch-stecker gekauft, ein bißchen gelötet und fertig war mein high-end - Blend-Werk !!
Da kriegste aber allein aufgrund der mangelhaften übergangskontakte zwischen litze, stecker und Lötzinn "Probleme" (ob man die merkt ist ne andere Frage...)
Anwender
13.08.2001, 18:16
Hi,
Ungenauigkeiten in der Wortwahl sollte man mir zu entsprechender Stunde verzeihen, mein Nick Anwender sollte eigentlich auch immer darauf hindeuten, daß ich versuche etwas einfacher zu beschreiben....
Weiterhin: coax vs. chinch, natürlich, geht das aus meinem geschreibsel nicht hervor, daß es da nen Unterschied prinzipiell gibt ?
Wobei meiner Meinung nach schon "normales Chinchkabel" den 2. Leiter als Mantel außenrum als Abschirmung hat. Der Unterschied "Chinch" - vs. "Coax" - Kabel läge dann in der tat nur noch in der definition der Impedanz des Koaxkabels.
Allerdings erinnere ich mich jetzt an den ersten versuch auf der glatten Goldoberfläche das Zinn zum Haften zu bekommen.
Funktioniert aber einwandfrei, wenn man die Oberfläche aufrauht.
Außer den theoretischen Übergangswiderständen dürften bei den von mir behandelten Dingern keine auftreten.
Stefan21
14.08.2001, 12:41
Du vergisst das im Lötzinn in der Regel noch Flußmittel enthalten sind - bei hochwertigen Kabeln wird das nicht per Hand gelötet sondern i.d.R. schön gequetscht / verschmelzt.
Derrick
16.08.2001, 10:58
50 oder 75ohm? Nur eins kann richtig sein und zwar 75ohm. Mit der länge hat das nix zu tun. Es bezeichnet den wellenwiderstand (impedanz) des kabels. Das kabel muss mit diesem widerstand an den enden abgeschlossen werden, um reflexionen zu vemeiden.Für S/PDIF ist 75ohm definiert. Ideal sind videokabel, aber einfache cinchkabel(unabgeschirmte, d.h.nicht mit innen- und aussenleiter gibt es kaum) tun es auch bei geringer länge, trotz möglicher fehlanpassung.
mittern8
16.08.2001, 18:08
Als alter Netzwerker kann ich
a) bestätigen, daß Videokabel bestens geeignet ist und
b) anmerken, daß auch Netzwerkkabel (war das RG58 oder RG62?) im Endeffekt nichts anderes ist ;)
Sollte in jedem Elektronikladen für'n Appel und 'n Ei zu bekommen sein und wenn man alles damit verkabelt kann man für das Geld, daß man dabei spart einen erstklassigen Lötkolben und vergoldete Stecker kaufen.
Zu Monster und Co. kann ich nur sagen: "There's no business like show-business"!
Manfred
P.S.:
Im Übrigen denke ich auch mal, daß die Billigstrippen, die mit den Geräten geliefert werden, coaxial und nicht als Zweidraht-Leitungen ausgeführt werden.
djofly
17.08.2001, 14:42
Also ich setze für meine Verbindung von Soundkarte zum Minidisc-Player und von meiner DVD-Karte zum DD-Receiver einfach Chinch-Kabel (3 m) für die Verbindung ein, statt teurem speziellen Koax-Kabel für Digitalverbindungen.
Es funktioniert prima und hörbare Fehler habe ich auch nicht, alles klingt prima, zumal ja digitale Übertragungsfehler sich eigentlich sofort in heftigen Knacksern bemerkbar machen müßten. Oder?