Herzlich willkommen im dvdboard.de Forum
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#1 |
![]() Hardwareengel Mitglied seit: 11.02.2000
Ort: Schöneck
Beiträge: 647
DVD-Player: Yamakawa 715 A2-free, Cyberhome ADL 528
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Hallo zusammen,
seit einiger Zeit versuche ich mich daran, meine alten Laurel&Hardy-Filme von VHS auf SVCD bzw XVCD zu bannen. Trotz intensiver Lektüre hier und in anderen Boards habe ich bis jetzt keine Möglichkeit gefunden, die eine halbwegs akzeptable Qualität liefert. Eigentlich ist alles, was ich bisher produziert habe um Einiges schlechter als das VHS-Original. Besonders bzgl. der Schärfe bin ich absolut unzufrieden. Man wird jetzt einwerfen: "Kein Wunder bei DEM Material". Klar, ich weiß, daß Filme von 1931 sicherlich ein spezielles Kapitel für sich sind und mit dem Ausgangsmaterial, das von einer DVD kommt, nicht vergleichbar sind. Ich frage mich aber, ob es wirklich unmöglich ist, derartige Filme ohne erheblichen Qualitätsverlust in MPEG1/MPEG2 umzuwandeln. Bevor ich hier jetzt tonnenweise Infos zu Hardware, Software und Vorgehensweisen poste, die schon versucht habe, würde mich zunächst mal generell interessieren, ob hier jemand Erfahrungen mit alten SW-Filmen gesammelt hat. Wenn das nicht der Fall ist, werde ich mal meine Methoden posten, damit Ihr sie beurteilen und vielleicht aufgrund Eurer Erfahrung ein paar Tips geben könnt. Danke schonmal
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Gruß, Paso |
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#2 |
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Boardmagier
Mitglied seit: 09.12.1999
Beiträge: 1.757
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Also ich habe schon alte s/w Schinken (Miss Marple) erfolgreich auf XVCD gebruzzelt, allerdings kam mein Quellmaterial per d-Box/SCSI in den Rechner.
Da ich mit meinem Rainbow-Runner aber auch schon erfolgreich ordentliche "Farbfilme" (alte Augsburger Puppenkiste Folgen) von VHS nach VCD gewandelt habe sehe ich keinen Grund warum das nicht wie folgt funktionieren soll: 1. Mit entsprechender Grabbinghardware (vorsicht, da gibt's qualitative Unterschiede !) das Quellmaterial vom VCR aufzeichnen. Die besten Ergebnisse habe ich immer erzielt, wenn ich das Quellmaterial gleich in 352x288er Auflösung gegrabbt habe. Ein standard VHS Videorecorder schafft ohnehin keine echte höhere Auflösung. 2. Beim Grabben die höchste Qualität (geringste Kompression, höchste Datenrate), die bei der Auflösung möglich ist wählen. Ggf. (2G Grenze) muß das Quellefile in mehreren einzelnen AVI-Files gegrabbt werden. Aber dank Virtual Dub bzw. AVISYNTH sollte das kein Problem mehr darstellen. 3. Anschließend mit bbMPEG in einen MPEG1 Systemstream umwandeln. Achtung, bei bbMPEG gibt's in den General Settings die Option "Output black & white video", das spart ca. 1/6 an Bitrate und stellt sicher, daß keine unerwünschten Farbeffekte auftreten (hat Brent auf meinen Wunsch hin in bbMPEG reingenommen).4. Als Bitrate würde ich eine CBR von 2 - 2.4 MBit/s vorschlagen. Damit ist man bei 352x288 eigentlich immer auf der richtigen Seite. 5. Darauf achten, daß Video u. Audio als MPEG1-Systemstream mit einer Packetsize von 2324 Byte/packet gemultiplext werden. "Force Muxrate" soll auf "0" stehen und gemultiplext sollte im "VBR"-Modus werden (auch wenn das Quellmaterial nur in CBR encodet wird). 6. Anschließend das ganze mittels Nero als VCD (nicht standardgemäß) brennen. Ganz entscheidend bei der Geschichte ist es mit welcher Hardware/Software das Quell-AVI erstellt wird. Mit dem Rainbow-Runner habe ich da recht gute Erfahrungen gemacht (aber das gibt's ja nimmer). Mit dem DC10-Studio war ich nicht so zufrieden; da sind die Ergebnisse normaler Grabberkarten (BT848/878) in Verbindung mit einem schnellen Rechner und Software-MJPEG-Encoding besser. Wenn Du möchtest, und die entsprechende Rechenzeit spendierst, dann kannst Du mittels AVISYNTH oder Virtual-Dub noch ein Rauschfilter setzen.
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Gandalf |
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#3 |
![]() Hardwareengel Mitglied seit: 11.02.2000
Ort: Schöneck
Beiträge: 647
DVD-Player: Yamakawa 715 A2-free, Cyberhome ADL 528
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Hi Gandalf,
danke für Deine Antwort. Leider bin ich erst heute zum Lesen gekommen und wollte deine Tips noch ausprobieren, bevor ich antworte. Meine Absicht ist es, das Optimum an Qualität aus den Filmen herauszuholen. Zeit spielt da eine untergeordnete Rolle. Das ist wohl auch der Grund dafür, daß ich in letzter Zeit viel mit VirtualDub-Filtern probiert habe, was sehr zeit- und rechenintensiv war. Wenn ich Deine Ratschläge mit den Aktionen vergleiche, die ich hier schon veranstaltet habe, komme ich zu dem Schluß, daß weniger offenbar mehr sein sollte. Als Zielformate hab ich MPEG2 und MPEG1 bei verschiedenen Datenraten zwischen 2000 u. 3500kbit/s (sowohl CBR als auch VBR)versucht. Das Ergebnis war eigentlich immer gleichermaßen unbefriedigend. Das Videobild ist bzgl. Schärfe dem VHS-Original stark unterlegen. Hier kurz einige Infos zum Grabbing: - VCR: Blaupunkt RTV665 (hat leider noch keinen SVHS-Ausgang, so daß ich auf SCART->Composite zurückgreifen muß) - Hardware: miroPCTV (BT848) - Capture-Auflösung: 704x576 (6 Drops auf 52 min) - Software: VirtualDub 1.4c (Multisegment) - Codec: HuffYUV (lossless), YUY2, RGB Am Capture-Vorgang kann ich wohl nicht mehr optimieren. (Außer vielleicht einen neuen VCR kaufen). Das Composite-Signal könnte an der Unschärfe schuld sein...? Ich hab leider keine Ahnung wie die PIN-Belegung beim Scart-Kabel ist. Gibt es vielleicht SCART -> SVHS ? Das könnte einen Versuch wert sein. Der Encoding-Vorgang: Ich muß gestehen, daß ich bbMPEG bisher immer nur zum Muxen benutzt habe. Dabei hab ich auch immer die von Dir vorgeschlagenen Einstellungen verwendet um eine funktionierende VCD /SVCD zu bekommen. Encodet habe ich mit TMPEG bzw. mit CCE (Dessen Geschwindigkeitsvorteil schnell dahin ist, wenn die VirtualDub-Filter den Frameserver ausbremsen). Aber abgesehen von der Bitrate bleiben beim Encoden ja nicht allzu gravierende Einstellmöglichkeiten, die man nicht auch in VirtualDub realisieren könnte. Nachdem ich einfach mal die von Dir vorgeschlagene Vorgehensweise ausprobiert habe, muß ich leider sagen, daß das was aus BBMPEG rausgekommen ist, auch nicht überzeugt. Ich habe nun denselben Filmschnipsel (352x288, ca. 12 sec) in YUY2 und RGB nacheinander mit CCE, TMPEG und BBMPEG in CBR 2400kbit/s encodet. Die Unterschiede sind selbst bei ca. 3-facher Vergrößerung kaum auszumachen. Die Schärfe ist im Vergleich zum VHS-Band höchstens halb so gut! Das ist inakzeptabel! Dafür brauche ich mir die Arbeit nicht zu machen, den das kriege ich auch mit der 4 VHS-Generation hin. Ich erwarte ja keine Wunder, aber annährend so gut wie das Original sollte es eigentlich schon sein. Ich bin kein Fanatiker, der aus Prinzip nicht mehr als 17 Minuten Video auf einer CD will, aber so gehts nicht. ![]() Ich war ja bis vor kurzem davon ausgegangen, daß man das Meiste an Qualität mit Hilfe der VirtualDub-Filter rausholen kann. Und ich habe zigfach mit Denoising, Deflicker, Grayscale, SmartSmoothing, TV-Filter, fxVHS usw. rumprobiert aber außer immensen Rechenzeiten keine nennenswerten Ergebnisse erzielt. Eigentlich will ich aber nicht aufgeben. Die Filme, die ich über die Jahre gesammelt habe, sind einfach zu kostbar um nicht konserviert zu werden. Vielleicht gibts noch weitere Vorschläge zum Thema "maximale Qualität von VHS"
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Gruß, Paso |
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#4 |
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Board-Stammgast
Mitglied seit: 06.12.1999
Beiträge: 175
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VD Filter
Hi Paso,
ich zeige ich mal in etwa, wie ich mein Urlaubsvideo vom Hi8 Camcoder mit Filtern bearbeitet habe. Ich habe es für Dich ein wenig abgeändert. Die Werte sind als Ausgangsbasis anzusehen. 1.) Cropping (->mittels Null Transform) (intern) 2.) Deinterlace - Area Based http://home.bip.net/gunnart/video/De...eAreaBased.zip Meiner Ansicht nach für Nachbearbeitung der beste Deinterlace-Filter. Deinterlacetes Material bringt bei geringeren Bitraten weniger Artefakte vervor. Da sowieso auf 352x288 resized wird die Bewegungsschärfe besser. 3.) Resize Precize Bicubic to 1408x1152 (kein Witz) (intern) 4.) Box Blur (radius 2, power 2) (intern) 5.) Smart Smoother (11, 45) http://www.geocities.com/Colosseum/P...9/smooth11.zip eigentlich ist der 2D-Cleaner (http://home.earthlink.net/~casaburi/download/2dclean06.zip) von Jim Casaburi der bessere Filter, jedoch schärft der Smart Smoother das Bild etwas besser. 6.) Resize Precize Bicubic (704x576) (intern) 7.) Sharpen (30) (intern) 7.) Resize Precize Bicubic (352x288) Von den ganzen Temporal Noise Reduction Filtern halte ich nicht sehr viel, sind sie nach meinem Geschmack für bewegte Bilder nicht anwendbar. Allerdings könntest Du zur Rauschunterdrückung (weniger Rauschen = weniger Blur nachher nötig = mehr Schärfe) den Antiflicker Filter verwenden. http://www.geocities.com/Colosseum/P...99/deflick.zip Vorgehensweise: Avi laden -> F9, F10 -> Ctrl Left -> Filter einstellen: (heißt da Deflicker) Window Size 1, Softening 18, Interlaced Source, Prepare Video -> Play "O" (warten bis durchgelaufen, dauert ein bißchen)-> Ctrl Left -> Deflicker Filter auf Process Video ändern -> Save Avi (natürlich wieder mit Huffyuv) Das neue Avi sollte weniger Rauschen enthalten mit nur geringem Schärfeverlust. Abschließend kann ich Dir anbieten, mich mal an einem kurzen Beispiel Deines Videos zu versuchen. Ich kann Dir allerdings keine Wunder versprechen. Wenn Du Lust hast, lade doch mal ein Ausschnitte hoch. Größe egal, ich hab DSL-Flat. Hoffe ich konnte ein wenig helfen [blueboy] [Edited by BlueBoy on 23rd March 2001 at 00:31] |
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#5 |
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Board-Stammgast
Mitglied seit: 06.12.1999
Beiträge: 175
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Alternativ ...
könntest Du natürlich auch den letzten Schritt durch
Resize Precize Bicubic (480x576) ersetzen, um SVCDs herzustellen. Sollte etwas schäfer werden. |
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#6 |
![]() Hardwareengel Mitglied seit: 11.02.2000
Ort: Schöneck
Beiträge: 647
DVD-Player: Yamakawa 715 A2-free, Cyberhome ADL 528
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Hi BlueBoy,
zunächst mal vielen Dank für Deine Mühe. Ich weiß das wirklich zu schätzen Im Prinzip habe ich alle von Dir genannten Filter in den letzten Tagen in unterschiedlichen Kombinationen angewendet, allerdings nicht in der von Dir beschriebenen Form. Besonders das Hochskalieren um den Faktor 4 finde ich interessant. Kannst Du mal erklären warum genau Du das so machst. Ich hab zwar eine Ahnung bzgl der beiden Weichzeichnungsfilter, die Du danach anwendest, aber ich würde trotzdem gerne Deine Version hören. Generell hat Dein Input sicherlich auch schon mal eine wesentlich höhere Qualität, nehme ich an. Welches Format hat Dein Quellmaterial (Höhe,Breite)? Was hast Du für ein Zielformat (MPEG1/MPEG2) mit welcher Datenrate? Ich werde gleich mal einen Versuch nach Deiner Anleitung starten und sehen, was sich ergibt. Vielen Dank nochmal!
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Gruß, Paso |
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#7 |
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Board-Stammgast
Mitglied seit: 06.12.1999
Beiträge: 175
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Warum Resizing
Das Videomaterial enthält Rauschen, das nicht im Ergebis erwünscht ist, wegen subjektivem Qualitätsempfinden und (für mich wichtiger) Komprimierbarkeit (wg. SVCD specs).
Ein Smooth Filter entfernt Rauschen, schafft allerdings eine Unschärfe. Der Smart Smoother entfernt Rauschen, bringt allerdings Artefakte mit sich. Gleichzeitig greift er bei zu großem Rauschen (dies ist eine Art ungewünschte Schärfe) nicht richtig. Deshalb verwende ich einen Smooth Filter einzig damit der Smart Smoother greifen kann. Er kompensiert zu einem gewissen Teil die erzeugte Unschärfe, bildet allerdings Artefakte. Diese Artefakte werden teilweise durch ein Resizing wieder aufgehoben. Gleichzeitig kann man davon ausgehen, daß durch eine Precise Bicubic Vergrößerung und Verkleinerung kaum Bildinformationen verloren gehen. Allerdings muß gesagt werden, daß kleine Details (z.B. Oberflächenbeschaffenheiten) hierdurch verlorengehen, da sie (vom Rechner) nicht mehr vom Rauschen zu unterscheiden sind. Ich habe übrigens noch einen Fehler vorher gemacht: Beim Smart Smoother solltest Du als Diameter 9 oder 11 wählen, nicht wie angegeben 5. (ich werde mein Posting von oben gleich editieren, falls jemand anders dieses benutzen möchte) Die vorgestellte Methode ist nebenbei extrem langsam, aber Zeit, sagtest Du, wäre nicht so entscheident. Sollte Deine Capture-Qualität schlecht sein, kannst Du 3) und 6) streichen und bei 5) nur blur anwenden. Das vervierfacht ca. die Geschwindigkeit. Dann würde ich allerdings auf jeden Fall den Deflicker-Filter anwenden. Quellmaterial (gecropped): 684x558 (nachher auf 480x476 resized) Ziel: SVCD (MPeg2, max. 2376KBit/s) Für eine gute Qualität ist entscheidend, daß praktisch kein Rauschen mehr vorhanden ist. Dann würde der Encoder kostbare Bits zur Encodierung des Rauschen verwenden. Anfügen möchte ich, daß meine Ergebnisse auf keinen Fall perfekt und nicht mehr verbesserungsfähig sind, aber ich bin einigermaßen zufrieden. |
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#8 |
![]() Hardwareengel Mitglied seit: 11.02.2000
Ort: Schöneck
Beiträge: 647
DVD-Player: Yamakawa 715 A2-free, Cyberhome ADL 528
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Hi Blueboy,
Du bist mir zuvorgekommen und greifst gerade das Thema auf: als ich vorhin schrieb " Zeit spielt eine untergeordnete Rolle" hätte ich nicht für möglich gehalten, daß mich jemand so beim Wort nehmen würde. ![]() ![]() Ich habe jetzt mal testweise eine kurze Sequenz von ca 17 Sek. Film 352x288 (RGB) nach Deiner Methode mit VD umgerechnet (ohne den Deflicker) nur AVI->AVI. Das ganze hat auf meinem PIII-600 schlappe 48 Minuten(!!!) gedauert. Das ist ungefähr 1:170, macht für 52 Minuten L&H-Film 147 Stunden, oder ca. 6 Tage. Das muß sich erstmal setzen... Am besten ich schicke dir den ganzen Film, Du rechnest Ihn auf Deinem 950er um und schickst Ihn mir zurück. Das dürfte ein paar Stunden Zeit sparen. ![]() ![]() Allerdings muß ich sagen, daß ich zum ersten Mal eine echte Verbesserung erlebt habe. Ich werde noch ein bißchen ausprobieren müssen, bis ich was Genaueres sagen. Ich habe jetzt einen 5 sek. Clip ausgeschnitten, an dem ich jetzt ein bißchen an Deinen Einstellungen rumspiele. Es sieht auf jeden Fall so aus, als ob das Sharpening bei mir noch etwas stärker sein kann... Übrigens: Weiter oben hatte ich mal gefragt, ob es sowas wie einen SCART->SVHS Adpater gibt... Es wäre interessant zu wissen, ob sich damit die Input-Qualität doch noch etwas verbessern ließe. Für heute mach ich mal Schluß, glaub ich. Morgen werde ich die Versuche fortsetzen und auch die Tips Deines letzten Postings einfließen lassen. Vielen Dank einstweilen. Ich werde meine Ergebnisse mitteilen. ![]()
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Gruß, Paso |
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#9 |
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Board-Stammgast
Mitglied seit: 06.12.1999
Beiträge: 175
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Hi Paso,
lade doch einfach mal ein kurzes Teilstück hoch. Am liebsten in HuffYuv. Wenn das Dir zuviel ist, dann vielleicht mit 6000KBit DivX (Slow). Notfalls auch an mein Postfach innercircle@gmx.de (max. 4 MB). Es ist wirklich deutlich einfacher Filter anzuwenden, wenn man ein bißchen ausprobieren kann. Weiterhin solltest Du Dir den Levels-Filter auch mal anschauen. Ich denke gerade bei SW-Filmen kann man damit noch ein bißchen herausholen. Mal schauen, was Deine Versuche morgen ergeben werden ... |
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#10 |
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Board-Profi
Mitglied seit: 12.10.2000
Ort: bei Aschebäsch
Beiträge: 373
Galeriebilder: 4
DVD-Player: Phonotrend 2000, Pioneer DV 350
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@Paso
schau doch mal in den Conrad-Hauptkatalog 2001 (oder http://www.conrad.de). Dort findest du auf Seite 672 einen umschaltbaren (IN/OUT) Scart-Adapter auf Cinch und S-VHS. Falls du den Katalog nicht hast, die Bestellnummer lautet 35 00 60-88 und kostet 19,95 DM. Auf Seite 664 gibt es noch ein Video-Adapter-Set für 29,95 DM (Bestellnummer 35 00 11-88), in dem auch ein umschaltbarer Adapter enthalten ist. Im Media-Markt könntest du auch fündig werden. Die haben im Sortiment Kabel und Adapter von "Freitag". Im MM Aschaffenburg kostete der Adapter 29,95 DM. Gruß Heri [Edited by Heri on 23rd March 2001 at 07:11] |
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#11 |
![]() Hardwareengel Mitglied seit: 06.01.2000
Ort: Berlin
Beiträge: 1.413
DVD-Player: SEG Las Vegas
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PS: Wenn der Videorecorder keine getrennten Chroma und Luminanzsignale ausgibt, sonder nur FBAS (egal auf welcher Buchse , scart oder svhs oder din oder BSE), dann bringen solche zusätzlichen adapter qualitativ 0.
Das ist wie mit den 200 dpi scannern, die auf 9600 dpi interpolieren können. Qualität kann man nicht "dazuerfinden/-adaptern". Man kann nur bei vorhandener Qualität versuchen, diese zu erhalten, also nicht durch ungeeignete Signalwege zerstören |
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#12 |
![]() Hardwareengel Mitglied seit: 11.02.2000
Ort: Schöneck
Beiträge: 647
DVD-Player: Yamakawa 715 A2-free, Cyberhome ADL 528
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OK. Ich habe lade gerade mal einen unbearbeiten Schnipsel hoch. (mit 56K Modem
Also gebt mir noch etwas Zeit...)Kenndaten: 31 frames 1 sec 704x576 YUY2 Dateigröße 13,5MB gepackt als rar Liegt in ca. 1 Stunde auf: http://homepages.fh-giessen.de/~hg84...LH_blueboy.rar @Heri: Danke für den Hinweis. Ich habe den Conrad-Compact-Katalog 2001. Dort ist auf S. 368 ein SCART-Adapter "Switch-S" 35 00 60-70 für 19,95 DM. Der hat auch SVHS. Ich nehme an, den meinst Du auch. Im Vergleich zu dem von Dir vorgeschlagenen Komplett-Set ist das Ding zwar unverschämt teuer, aber bis auf dieses Teil hab ich eigentlich schon alles, was in dem Set enthalten ist. Ich muß am Samstag eh in den Mediamarkt, da werd ich mich mal umschauen, ob ich sowas da gleich mitnehmen kann. Obwohl der MM für günstige Kabel und Adapter nicht berühmt ist. Jedenfalls gut zu wissen, daß es sowas gibt. Auf die Idee, in den Conrad-Katalog zu gucken hätte ich auch selbst kommen können . Naja, war wohl etwas spät gestern...![]() Apropos: Blueboy scheint ja auch eine Nachteule zu sein siehe Uhrzeit d.letzten Postings) @nobox: Es wäre ja auch ein Wunder, wenn eine Sache mal kein wenn-und-aber hätte . Ich nehme an es gibt keine Möglichkeit rauszufinden welche Signale mein VCR über den SCART-Ausgang liefert, oder ?? ![]() Andererseits hat mein Blaupunkt vor 8 Jahren mal 1000 DM gekostet. Vielleicht ist er in diesem Punkt wenigstens sein Geld wert gewesen.
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Gruß, Paso |
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#13 |
![]() Hardwareengel Mitglied seit: 11.02.2000
Ort: Schöneck
Beiträge: 647
DVD-Player: Yamakawa 715 A2-free, Cyberhome ADL 528
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@nobox:
Gerade hab ich mal meine VCR-Bedienungsanleitung rausgekramt. Da steht die Belegung der Euro-AV-Buchse (SCART) drin: 1 AUDIO-AUSGANG 2 AUDIO-EINGANG 3 AUDIO-AUSGANG 4 AUDIO-MASSE 5 frei 6 AUDIO-EINGANG 7 frei 8 SCHALTSPANNUNG 9 - 16 frei 17 VIDEO-MASSE 18 frei 19 VIDEO-AUSGANG 20 VIDEO-EINGANG 21 MASSE Das scheint sich dann ja wohl geklärt zu haben... Scheißteil! ![]() Bringt ein SVHS-Adapter jetzt noch irgendeinen Vorteil ? Wahrscheinlich nicht.
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Gruß, Paso |
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#14 |
![]() Hardwareengel Mitglied seit: 06.01.2000
Ort: Berlin
Beiträge: 1.413
DVD-Player: SEG Las Vegas
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PS: Bei Schwarzweissfilmen dürfte sich der Vorteil von SVHS-Signal auch in Grenzen halten, da ja kein Chromaanteil-vorhanden ist. Du hättes halt bloss weniger Rauschen (Also nur das Luminanzrauschen und nicht auch noch das Chroma-Rauschen ) auf der Leitung.
Aber es ist so, wie du sagst, SVHS bringt in deinem Fall nix. |
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#15 |
![]() Hardwareengel Mitglied seit: 11.02.2000
Ort: Schöneck
Beiträge: 647
DVD-Player: Yamakawa 715 A2-free, Cyberhome ADL 528
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OK. Filmschnipsel ist "geupped". Muß jetzt erstmal das Modem kühlen
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Gruß, Paso |
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#16 | ||
![]() Hardwareengel Mitglied seit: 11.02.2000
Ort: Schöneck
Beiträge: 647
DVD-Player: Yamakawa 715 A2-free, Cyberhome ADL 528
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Zitat:
Zitat:
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Gruß, Paso |
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#17 |
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Board-Stammgast
Mitglied seit: 06.12.1999
Beiträge: 175
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Lade Schnipsel gerade rungter.
Poste wenn ich ein paar Ergebnisse habe. |
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#18 |
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Boardmagier
Mitglied seit: 09.12.1999
Beiträge: 1.757
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vorsicht, viel zu lesen...
Ich denke mal mit den hier vorgeschlagenen, zugegebenermaßen sehr rechenintensiven Filterketten kann man aus dem Quellmaterial noch Einiges rausholen.
Aber letztendlich ist das ja schon eher eine Art "digitally-remastering" als der mehr oder weniger simple Transfer von einem Medium (VHS-Band) auf ein Anderes (XVCD/XSVCD) .Was auch noch erheblichen Einfluß auf die Qualität des gesamten Prozesses haben dürfte ist der Zuspieler (Dein "alter" Blaupunkt). Je besser Du da die Wiedergabe hinbekommst, desto bessere Ergebnisse bekommst Du am Ende heraus ! Also: ruhig mal wieder die Köpfe reinigen und auf keinen Fall den "Schärferegler" vom VCR hochziehen. Der produziert nur Überschwinger, was zwar eine subjektive Schärfesteigerung (am TV) mit sich bringt, für die anschließende Filterorgie und den Encodingprozeß aber reines Gift ist. Zum SCART-> S-Video (nicht S-VHS): Da hat noboX völlig recht. Es gibt zwar bei der SCART-Belegung auch Pins für Chrominanz u. Luminanz, aber da der Blaupunkt kein S-VHS Recorder ist, gibt er bestimmt auch kein S-Video aus ! Bei s/w Filmen auf Standard-VHS Band bringt das ohnehin nix. Der Chrominanzkanal dürfte da ohnehin kein Signal führen (außer vielleicht ein leichtes Rauschen, was dann eher störend wirkt). Weitere Überlegungen zur Auflösung: 1. horizontal: Bei standard-VHS hat man eine Luminanzbandbreite von 1.8 - 2.5 MHz (je nach Recorderqualität). Bei 2.5 MHz erhält man eine Auflösung von 2.5 MHz*2*56µs = 280 Pixel/Zeile (von den 64µs Zeilendauer sind bei PAL nur 56µs sichtbar, der Rest geht für Sync & Colorburst drauf). Mit 352 Pixel/Zeile kommt man also in jedem Fall hin. Bei 352 Pixel/Zeile wird das analoge Quellsignal mit 6.28 MHz gesampelt, das ist also auch für's Shannonsche Abtasttheorem (fsample > 2 * fg) bei weitem ausreichend. 2. vertikal: Hier werden bei VHS zwischen 200 und 250 Zeilen Auflösung angegeben. Jetzt mag man sich fragen: warum denn das ? Das PAL-Signal hat doch 625 Zeilen (von denen 576 sichtbar sind), die alle aufgezeichnet werden. Nun, beim VHS Band wird die Bildinformation in einer Schrägspuraufzeichnung durchgeführt, immer abwechselnd das erste, und dann das nächste Halbbild. Die Spuren auf dem Band liegen bei der Aufzeichnung so, daß jeweils die beiden Halbbilder direkt nebeneinander liegen. Bei der Wiedergabe gibt es aber zwischen den beiden Halbbildern ein deutliches (gewolltes) Übersprechen, welches dafür sorgt, daß die vertikale Auflösung mit der horizontalen korrespondiert und etwaige Fehler in der Bandbeschichtung sich nicht unbedingt störend bemerkbar machen. Fazit: auch hier ist man mit 288 Zeilen deutlich auf der sicheren Seite. VCRs die einen Longplay-Modus haben, haben etwas kleinere Videoköpfe. Hier könnte es Sinn machen in einer ...x576er Auflösung zu grabben und anschließend dann "herunterzurechnen". Das könnte ggf. ein wenig Verbesserung beim S/N bringen. Aber im Vergleich zu 'nem normalen VCR mit Standardköpfen sollte das keinen Vorteil bringen, da die kleineren Videoköpfe vom Prinzip her ein etwas höheres Rauschen mitbringen. Teilweise wird in guten VCRs mit Longplay-Modus das Luminanzsignal auch noch mal über eine 64µs Delayline geführt und gewichtet zum Nutzsignal hinzuaddiert, das bringt die Vertikalauflösung dann wieder auf den passenden Wert zur Horizontalauflösung.... und ein wenig Rauschreduzierend wirkt das dann auch.
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Gandalf |
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#19 |
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Boardmagier
Mitglied seit: 09.12.1999
Beiträge: 1.757
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nochwas...
Für die Stan & Laurel s/w-Filme dürfte der Deinterlace Filter nicht notwendig sein (was etwas Rechenzeit sparen dürfte)!
Das Quellmaterial ist ja schließlich altes Filmmaterial, welches progressiv (non-interlaced) ist. Beide Halbbilder eines Vollbildes stammen also aus der gleichen Bewegungssequenz.
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Gandalf |
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#20 |
![]() Hardwareengel Mitglied seit: 11.02.2000
Ort: Schöneck
Beiträge: 647
DVD-Player: Yamakawa 715 A2-free, Cyberhome ADL 528
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Ich habe jetzt mit dem hochgeladen Filmstück selbst etwas experimentiert.
Die Ergebnisse liegen in einem Archiv (1.1 MB) unter: http://homepages.fh-giessen.de/~hg84...st/LH-test.rar zum Download bereit. Es handelt sich um drei *.m1v Dateien. Eine Beschreibung der angewendeten Filter liegt dem Archiv bei. Ich bin gespannt, was Ihr davon haltet, und auf Eure Verbesserungsvorschläge.
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Gruß, Paso |
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#21 |
![]() Hardwareengel Mitglied seit: 11.02.2000
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Beiträge: 647
DVD-Player: Yamakawa 715 A2-free, Cyberhome ADL 528
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Danke für die Erläuterungen, Gandalf!
Ich habe auch schon nach einer Erklärung gemäß des Shannon-Theorems gesucht, aber mir waren die Zusammenhänge bzgl. der Frequenz und der erforderlichen Pixelanzahl/Zeile und -/Spalte nicht klar. Jetzt sehe ich schon um einiges klarer. Auch den mathematischen Teil kann ich nachvollziehen, lediglich der Begriff "Luminanzbandbreite" fehlt mir zum Verständnis (Ich hab hier leider auch keine entsprechenden Bücher zur Hand). Wenn Du sagst, daß bei Longplay-Köpfen evtl. eine höhere Auflösung nötig ist, erklärt das, warum bei mir das direkte Grabben in 352x288 in der Tat ein subjektiv unschärferes Bild erzeugt. (Der Blaupunkt hat eine Longplay-Funktion). Eins würde mich jetzt aber mal brennend interessieren: Dasselbe VHS-Band erzeugt ja beim Abspielen auf dem Fernseher (Koax-Verbindung, weil der Fernseher auch schon alt ist ) ein Bild, das "ungefiltert" mindestens doppelt so scharf kommt, wie das was auf dem PC gegrabbt ankommt, bzw. hinterher per VCD/Yammi auf dem Fernseher. Das paßt für mich immer noch nicht so richtig zusammen. Oder habe ich da was Grundlegendes nicht verstanden ? Für einfache Gemüter (wie mich) sieht es dann fast so aus, als wenn die Qualität des Antennensignals um einiges höher liegt als die Composite-Qualität. Ich hab sowas noch nicht ausprobiert, weil man überall das Gegenteil lesen kann. Wenn Du hierzu mal "Luminanz ins Dunkel" bringen könntest, wäre ich Dir sehr dankbar. Nun noch mal zum Blaupunkt: "Schärferegler"?? Ich glaub das war in den 1k DM damals nicht inbegriffen. Da besteht wohl keine Gefahr der Fehlbedienung. Aber Köpfe reinigen ? Ich muß zu meiner Schande gestehen, daß ich das noch nie gemacht habe. Was bringen denn da diese Reinigungskassetten ? Wie gesagt in den Mediamarkt muß ich sowieso und den Adapter kann ich mir ja sparen...
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Gruß, Paso |
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#22 |
![]() Hardwareengel Mitglied seit: 11.02.2000
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@Gandalf:
Du sprachst oben von "Schärfereglern". Das ist wie gesagt am meinem VCR nicht vorhanden. Hab ich Dich richtig verstanden, daß Du generell von derartigen Hilfsmitteln abrätst ? Im Conrad-Katalog habe gerade einen Video-Enhancer für 49,95DM gefunden, der so etwas ähnliches macht (Best.Nr. 35 01 47-70.). Gibt es denn da noch weitere externe Geräte mit denen man am Input-Signal möglicherweise wirklich etwas verbessern kann ?
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Gruß, Paso |
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#23 |
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Board-Stammgast
Mitglied seit: 06.12.1999
Beiträge: 175
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Ich habe ein bißchen rumprobiert ...
Du hattest recht. Dein Quellmaerial ist wirklich ziemlich mäßig, was aber wohl weniger an VHS als an dem eigentlichen Filmen.
Ich habe mir gerade Deinen Versuch angeschaut, und muß sagen, daß er sich schon angenehm von Ausgangsmaterial abhebt. Ich habe bei meinen Versuchen u.a. darauf geachtet, a) Schärfe zu erzeugen, da es ja auf dem Fernseher angeschaut werden muß b) doch möglichst ohne ein Resizing auf 1408x1152 auszukommen (wegen der Geschwindigkeit). Außerdem ist das für das Material meinem Empfinden nach übertrieben. Mein Versuch ist auch m1v, zusätzlich liegt noch die VD Einstellungsdatei bei, vielleicht kannst Du sie direkt reinladen, wenn nicht siehst Du zumindest wie ich die Filter benutzt habe. http://people.freenet.de/cb_pics/Versuch.rar Die Unterschiede zwischen unseren Versionen sind nicht sehr deutlich, was aber meiner Meinung nach zeigt, daß das Optimum nicht soweit weg sein kann. Im Gegensatz zu Gandalf halte ich einen Deinterlacer für angebracht, ich habe damit bessere Ergebnisse erzielt. In meinem Beispiel habe ich diesen hier verwendet: http://people.freenet.de/cb_pics/DeI...ation_0_2b.zip Mal schaun, ob da noch etwas mehr rauszuholen ist. [blueboy] |
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#24 |
![]() Hardwareengel Mitglied seit: 11.02.2000
Ort: Schöneck
Beiträge: 647
DVD-Player: Yamakawa 715 A2-free, Cyberhome ADL 528
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Hi Blue Boy,
habe gerade dein m1v angeschaut. Die VD-Settings sind ein guter Kompromiss von Zeit und Qualität. Ich arbeite im Moment daran, noch etwas Schärfe rauszuholen. Wenn ich was Vorzeigbares habe lade ich's hoch. Mit meinen heutigen Versuchen hab ichs mit der Schärfe wohl etwas übertrieben. An anderen Stellen des Films kommt es zu Treppchenbildung. Ich muß wohl noch das richtige Maß finden. Für heute ist aber Feierabend. Muß morgen früh raus ![]()
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Gruß, Paso |
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#25 |
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Board-Stammgast
Mitglied seit: 06.12.1999
Beiträge: 175
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Neuigkeiten
Hi Paso,
ehrlich gesagt habe ich mich nicht mehr sonderlich viel (ohne besseren Erfolg) mit Deinem Material beschäftig, möchte aber trotzdem nochmal fragen zu welchen Erkenntnissen oder Erfolgen Du gekommen bist. |
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#26 |
![]() Hardwareengel Mitglied seit: 11.02.2000
Ort: Schöneck
Beiträge: 647
DVD-Player: Yamakawa 715 A2-free, Cyberhome ADL 528
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Hi BlueBoy,
danke der Nachfrage
. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, erst wieder zu posten, wenn ich was Erfolgreiches zu vermelden habe. Aber jetzt, da Du anfragst, kann ich Dir ja kurz mal einen Zwischenbericht geben. Ich hatte mich mittlerweile dazu durchgerungen ggf. auch galaktisch lange Rechenzeiten von mehreren Tagen in Kauf zu nehmen unter der Vorraussetzung, daß das Ergebnis dadurch um ein Vielfaches besser wird. Ich habe daher mit vielen rechenintensiven Filterkombinationen und sogar noch höheren Resizes rumprobiert, bin aber leider nicht großartig vorangekommen. Das beste Ergebnis, das in annehmbarer Zeit erreicht werden kann, ist wahrscheinlich das, was Du mir zuletzt geschickt hast. Im WWW habe ich mir die Finger wund gesucht nach Grundlagen zum Thema Bildverarbeitung von Grauwertbildern und speziell zum Remastering von altem Filmmaterial. Habe aber so gut wie keine Infos auftreiben können. Leider sind die Szenen auf dem VHS-Band auch nicht alle in der gleichen (schlechten) Qualität. Vor Beginn des Films ist ein Kommentar von Theo Lingen (ca. aus den 60er Jahren), der mit einigen Auschnitten aus anderen L&H-Filmen vermischt ist. Hier treffen sehr unterschiedliche Qualitäten aufeinander, für die eine 0815-Filterung absolut unbrauchbar wäre (z.B. ist Deine und meine Filtereinstellung für die "Theo Lingen"-Szenen nicht geeignet, weil diese dann zu stark angeschärft werden.) Wenn man es also auf die harte Tour treiben will, müßte man die einzelnen Szenen mit entsprechend angepaßten Einstellungen filtern und hinterher wieder zusammenfügen. Puuh! ![]() Bevor ich aber solche Aktionen starte, muß ich sicher sein, daß das Input-Signal wirklich nicht mehr verbessert werden kann. Ich hatte ja in einem vorherigen Post gefragt, warum die Schärfe am Fernseher (über Koax) um einiges höher liegt. Das würde mich nach wie vor brennend interessieren! Vielleicht nimmt Gandalf sich ja doch nochmal ein Herz und läßt sein Wissen zu diesem Thema fließen ![]() Ansonsten könnte ja nur die TV-Karte daran schuld sein, daß das Signal so matschig wird. Ich habe mittlerweile MPEG2-Beispiele von VHS-Grabs runtergeladen , die mir eine ungeahnte Qualität gezeigt haben (ich weiß jetzt gerade nicht mehr woher, ist eine 8,5MB-Datei mit Werbefilm-Ausschnitten ). Inzwischen habe ich Kabel ausgetauscht und die Video-Köpfe mit einer Trockenreinigungskassette gereinigt, aber damit keine subjektive Verbesserung erzielt. Wie gesagt, ich bin noch immer am Rumprobieren, allerdings mittlerweile etwas gefrustet, weil mir langsam die Ideen ausgehen. Allerdings: ich kann mir denken, daß ich da nicht gerade eine populäre Problematik anschneide. (Zum Thema "****** aktueller DVDs" könnten wahrscheinlich viele Leute was sagen ). Aber an Lesern mangelts dem Thread hier jedenfalls nicht, was mich ziemlich freut, muß ich sagen.Mir sind weiterhin jegliche Tips willkommen. Thx nochmal an alle die bis jetzt geantwortet haben
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Gruß, Paso |
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#27 |
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Board-Profi
Mitglied seit: 12.12.2000
Beiträge: 285
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Nachdem ich den Thread aufmerksam gelesen habe...
nun auch eine Frage im Bezug auf Kabel vs. Composite
Ich habe die Erfahrung gemacht, daß ich beim Capture von VHS(in schlechter Qualität) über Composite mehr Droped Frames bekomme als über normales Antennenkabel. Wieso das? ![]() Bei guter Qualität des Videos bekomme ich aber bessere Ergebnisse über Composite. Zumindest nach meiner sehr subjektiven Meinung nach. Kann man nun mit so Geräten wie den Video-Enhancer die Aufnahmequalität verbessern? An sonst bleibt am Ball (@Paso & BlueBoy) um postet Eure Ergebnisse. Ich habe nämlich auch so'n schweren Brocken noch vor mir (Kopie einer Kopie von einer einfache Videokamera (nix Hi8 oder so) )
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Jörg, der 1.3D Besitzer (Toshiba SDM-1222 inside) |
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#28 |
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Boardmagier
Mitglied seit: 09.12.1999
Beiträge: 1.757
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Bei der Wiedergabe Videomaterial im Falle von analoger Bandaufzeichnung (VHS, HI-8, Betamax, Video2000 etc.) hat man immer einen Jitter auf dem h-Sync (auf dem V-Sync auch
)!!!Einem TV ist das so ziemlich egal, der zeigt die Zeile halt an wenn der Sync kommt. Bei "Sendematerial" wird das Timing von einem Rubidium-Normal abgeleitet. Das ist genauer als 'ne Quarzuhr. Je schlechter das vorliegende Videobandmaterial, desto stärker wird der Jitter. Bei 'ner Kopie von 'nem Videoband wirds natürlich noch schlimmer !!! Manchmal kann man das bei 'ner alten VHS-Cassette (Videothek läßt grüßen) sogar am TV beobachten. Wenn nämlich Längskanten nicht mehr 100%ig gerade sind, sondern leichten Wellengang haben .Eine Grabberkarte kommt nun mit einem Videosignal dessen Timing nicht 100%ig stimmt nicht sonderlich gut zurecht. Stellt sie beim Grabben fest, daß Timingbedingungen verletzt werden, so wird der entsprechende Frame gedropt. Der Jitter der h-Sync Impulse eines VHS Bandes kann schon einige µS betragen (bspw. +/- 6µs), was für die Weiterverarbeitung dann ziemliche Probleme bringt. Also: Videorekorder gut warten ! Cassetten sorgsam lagern ! Bandlauf richtig einstellen (lassen) ! "Bremsen" richtig justieren (lassen) ! Videokopf gut einstellen (lassen)..... [Edited by Gandalf_der_Graue on 3rd April 2001 at 15:23]
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Gandalf |
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#29 |
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Board-Stammgast
Mitglied seit: 06.12.1999
Beiträge: 175
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Nochmal was technisches
Hi Paso,
>> Ich hatte ja in einem vorherigen Post gefragt, warum die Schärfe am Fernseher (über Koax) um einiges höher liegt. Kann ich mir eigentlich nicht erklären, es sein denn, Du hast ein billig (Cinch-)Videokabel. Das würde mehr Rauschen erzeugen, die durch Nachbearbeitung zu mehr Unschärfe führt. Anleitung zum Bau eines hochqualitativen und billigem Cinchkabel: Antennenkabel (das dickste) z.B. im Baumarkt kaufen. Kann auch ruhig Stecker haben, die werden dann abgeknipst. 2 (otional: gelbe) Cinchstecker kaufen. Cinchstecker an Antennenkabel anlöten. Von der Abschirmung her deutlich besser als (fast) jedes normales Videocinchkabel. Das sollte (außer einem guten SVHS Recorder) für ein maximum an Übergabequalität sorgen. BT848-Chip: Ist nicht das non-plus-ultra in Sachen Bildqualität. Sehr gute Grafikkarten zum Capturen sind: Asus V3800, Elsa Erazor IIIPro, u.a. Allerdings lohnt sich für Deine Filmqualität nicht das Anschaffen einer solchen Karte. Den Croma-Noise-Reduction Filter http://gmouchard.multimania.com/virtualdub/cnr11.zip kann man so einstellen, das jegliches Farbrauschen unterdrückt wird. Ist vielleicht besser als "grayscale" Das wars erstmal wieder bis bald [blueboy] |
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#30 |
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Board-Stammgast
Mitglied seit: 06.12.1999
Beiträge: 175
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Zufall
Gandalf, wir waren gleichzeitig
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Alle Uhrzeitangaben sind MEZ +2. Es ist jetzt 23:38 Uhr.







(hat Brent auf meinen Wunsch hin in bbMPEG reingenommen).

Also gebt mir noch etwas Zeit...)

